Erstellen und Verwalten von Vorlagen für die Prozessdokumentation

Prozesshandbücher sind umfassende Dokumente, die neben Diagrammen auch sämtliche Elementbeschreibungen und Glossareinträge enthalten können. Die Dokumentation wird im Microsoft Word- oder PDF-Format erstellt.

Sie können benutzerdefinierte Vorlagen entsprechend den Bedürfnissen Ihrer Organisation anlegen und eine Prozessdokumentation basierend auf einer Vorlage generieren.

Sie können zum Beispiel:

  • eine Übersicht über alle BPMN-2.0-Prozessdiagrammaufgaben in Ihren Diagrammen generieren
  • eine Matrix mit allen in den Diagrammen verknüpften Glossareinträgen anlegen
  • eine detaillierte Übersicht über die Elementverwendung in Ihren Diagrammen anlegen

Dabei können Sie nicht nur den Inhalt, sondern auch die visuellen Eigenschaften von Prozesshandbüchern konfigurieren.

Prozessdokumentationsvorlagen werden im Ordner Prozessdokumentationsvorlagen gespeichert. Dieser Ordner wird in der Ordnerbaumstruktur auf der linken Seite des Explorers angezeigt, wenn Sie die Prozessdokumentationsvorlagen wie unten beschrieben aktivieren.

Aktivieren der Prozessdokumentationsvorlagen

  1. Klicken Sie in der Menüleiste auf Setup und anschließend auf Vorlagen für Prozessdokumentation anzeigen.
  1. Wählen Sie in der Navigationsstruktur auf der linken Seite den Ordner Prozessdokumentationsvorlagen aus.

Anlegen einer neuen Vorlage

  1. Navigieren Sie zur Vorlagenübersicht, indem Sie in der Ordnerbaumstruktur auf der linken Seite des Explorers Vorlagen auswählen.

Wenn der Vorlagenordner in der Ordnerbaumstruktur nicht angezeigt wird, können Sie die Anzeige wie oben beschrieben aktivieren.

  1. Klicken Sie in der Menüleiste auf Neu, und wählen Sie den Eintrag Prozessdokumentationsvorlage aus. Alternativ können Sie auch Beispielvorlage anlegen verwenden und diese dann nach Ihren Wünschen anpassen.

Zum Anlegen und Bearbeiten neuer Vorlagen werden Sie zum Editor weitergeleitet. Hier können Sie die Dokumentstruktur festlegen, Kopf- und Fußzeile anpassen oder Diagrammdetails definieren.

Arbeiten mit Vorlagen

Das Bearbeiten von Templates funktioniert ähnlich wie bei Diagrammen: Elemente werden per Drag&Drop auf der Zeichenfläche platziert und über Attribute, die Sie auf der rechten Seite im Attributeditor bearbeiten können, angepasst. Das Ausrichten der Elemente erfolgt dabei größtenteils automatisch.

Beim Erstellen einer neuen Vorlage werden automatisch folgende Standardabschnitte angelegt:

  • Deckblatt
  • Inhaltsverzeichnis, das sich automatisch aktualisiert
  • Inhaltsseiten, auf denen die eigentliche Prozessdokumentation zu sehen sein wird

Diese können Sie dann nach Bedarf anpassen, neue Seiten hinzufügen oder auch einen der Standardabschnitte entfernen.

  1. Zum Löschen eines Abschnitts wählen Sie zunächst das zu löschende Element und klicken anschließend in der Menüleiste auf Löschen.
  2. Im Bereich links unter Dokumentstruktur sind alle verfügbaren Elemente aufgelistet. Zum Hinzufügen eines weiteren Elements ziehen Sie es mit gedrückter linker Maustaste auf die Zeichenfläche.
  3. Bezeichnungen von Elementen können Sie über die Menüleiste formatieren. Wählen Sie das Element aus, und klicken Sie anschließend auf die Drucktaste Textformat. Hierüber können Sie Schriftgröße und -farbe definieren.

Allgemeine Attribute

Viele Shapes haben ähnliche allgemeine Attribute, die im Attributbereich festgelegt werden können. Dies wird in diesem Abschnitt erklärt. Shape-spezifische Attribute werden im Abschnitt zum jeweiligen Shape erläutert.

  • Farbe - Sie können die Hintergrundfarbe eines Abschnitts ändern, manchmal auch die Farbe einer Bezeichnung. Wählen Sie eine Farbe aus, oder geben Sie einen Hexadezimalwert ein.
  • Bezeichnung - Viele Shapes haben eine Bezeichnung, die vor einem Wert steht (z.B. „Organisation: [Name der Organisation]“). Sie können bestimmen, ob eine Bezeichnung angezeigt werden soll (durch Aktivieren/Deaktivieren des Ankreuzfelds „Bezeichnung anzeigen“) und wie die Bezeichnung aussehen soll (durch Konfigurieren der entsprechenden Attribute).
  • Bezeichnung anzeigen - Legen Sie fest, ob die Bezeichnung für das Element angezeigt werden soll, indem Sie das Ankreuzfeld aktivieren oder deaktivieren.
  • Kopf-/Fußzeile ausblenden - Verfügbar im Abschnitt Weitere Attribute aller Abschnitte - Aktivieren oder deaktivieren Sie das Ankreuzfeld, um die Kopf- oder Fußzeile für den gesamten Abschnitt auszublenden.
  • Anzeige - Hier können Sie festlegen, ob die Informationen als Liste oder Tabelle angezeigt werden sollen.

Importieren/Exportieren von Vorlagen

Wenn Sie eine bereits angewendete Vorlage in einem anderen SAP Signavio-Arbeitsbereich verwenden möchten, können Sie sie hier exportieren. Vorlagen werden als SAP Signavio-Archiv-SGX-Datei exportiert und können zur Wiederverwendung in einem anderen Arbeitsbereich importiert werden.

  1. Wählen Sie die Vorlage aus, die Sie exportieren möchten.
  2. Klicken Sie in der Menüleiste auf Import/Export, und wählen Sie den Menüeintrag SAP Signavio-Archiv exportieren(SGX). Der entsprechende Dialog wird geöffnet.
  3. Standardmäßig wird die letzte Version jeder Vorlage exportiert. Sie haben jedoch die Möglichkeit, diese Option zu deaktivieren.
  4. Klicken Sie auf Exportieren. Die ausgewählte Vorlage wird als SGX-Datei heruntergeladen.

Das Deckblatt

Wenn Sie eine neue Vorlage anlegen, ist der erste Abschnitt standardmäßig das Deckblatt.

Deckblattattribute

Das Deckblatt besteht aus einer Kopf- und einer Fußzeile, zwei Inhaltsbereichen und dem Dokumententitel in der Mitte der Seite.

Sie können die folgenden Attribute für den Deckblattabschnitt bearbeiten, indem Sie auf die Seite klicken und den Attributbereich öffnen:

  • Titel - Konfigurieren Sie den Titel einer Prozessdokumentation (standardmäßig ist er auf Prozessdokumentation gesetzt).
  • Untertitel - Optional können Sie einen Untertitel definieren (im Beispiel unten ist dieser "Geschäftsprozesse 2012").
  • Trennzeichen anzeigen - Wenn Sie einen Untertitel angegeben haben, kann dieser optisch durch eine horizontale Linie getrennt werden.
  • Ausrichtung - Titel und Untertitel können linksbündig, rechtsbündig oder zentriert ausgerichtet werden. Diese Option wirkt sich ausschließlich auf das Deckblatt aus.

Vorlagenparameter

Zusätzlich können Sie Vorlagenparameter für das Deckblatt definieren. Jedes Vorlagenparameter-Shape, das unter Dokumentstruktur im Shape-Repository verfügbar ist, enthält Informationen über die Prozessdokumentationsdatei im Allgemeinen.

Vorlagenparameter können eine der folgenden Variablen beinhalten:

  • Autor
  • Organisation (standardmäßig gesetzt)
  • Datum
  • Version

Im Attributbereich können Sie festlegen, welche Art von Informationen angezeigt werden soll. Die Daten werden jedes Mal beim Erstellen der eigentlichen Dokumentation automatisch abgerufen und hinzugefügt. Sie können außerdem die Parameterbezeichnung (zum Beispiel „Autor“) ändern und bestimmen, ob diese vor dem Wert angezeigt werden soll.

  1. Ziehen Sie den gewünschten Vorlagenparameter aus der Palette auf das Deckblatt.
  1. Konfigurieren Sie dessen Typ im Attributeditor.

Hinzufügen eines Bildes

Sie können auf dem Deckblatt ein Bild Ihrer Wahl einfügen. Dabei kann das Bild aus Ihrem Arbeitsbereich ausgewählt oder von Ihrem Computer hochgeladen werden. Das zugehörige Modellierungselement finden Sie in der Palette unter Statische Inhalte.

  1. Um ein Bild hinzuzufügen, ziehen Sie das Element Bild aus dem Abschnitt Statische Inhalte des Shape-Repositorys auf die Titelseite.
  2. Wählen Sie ein Bild von Ihrem Computer oder aus dem SAP Signavio-Arbeitsbereich aus, indem Sie auf die Drucktaste Bearbeiten des Attributs Bild klicken. Der Dialog Bearbeiten: Bild, Datei/Bild verknüpfen wird geöffnet.
  1. Klicken Sie auf Speichern, um das Bild einzufügen.

Beispieldeckblatt

Das Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis wird automatisch erstellt und aktualisiert. Wenn Sie umfassende Vorlagen erstellen, kann diese Aktualisierung unter Umständen etwas Zeit in Anspruch nehmen. In diesem Fall empfehlen wir, die automatische Aktualisierung während der Modellierung zu deaktivieren, indem Sie das Häkchen des Attributs Vorschau entfernen.

Sobald Sie die Vorschau wieder aktivieren, wird das Inhaltsverzeichnis aktualisiert.

Die Prozessdokumentation

Die Prozessdokumentationsseiten sind konfigurierbar und können an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.

Konfigurieren der Kopf- und Fußzeile

Sie können für jeden der drei Abschnitte eine separate Kopf- und Fußzeile entwerfen. So können Sie zum Beispiel Seitenzahlen angeben und gleichzeitig verhindern, dass diese auf dem Deckblatt und im Inhaltsverzeichnis angezeigt werden.

  1. Klicken Sie in den oberen, beziehungsweise in den unteren Bereich einer Seite (wenn dort keine Kopf- oder Fußzeile vorhanden ist, können Sie das entsprechende Element aus der Palette auf die Seite ziehen).
  2. Im Abschnitt Kopf- und Fußzeile finden Sie alle Elemente, die Sie angeben können. Ziehen Sie ein das gewünschte Element an die gewünschte Position.
  3. Konfigurieren Sie die Anzeige jedes Elements im Attributeditor.

Kopf- und Fußzeile für jeden Abschnitt müssen separat entworfen werden.

Die folgenden Elemente und Konfigurationen können in einer Kopf- oder Fußzeile abgelegt werden:

Element Beschreibung
Seitenzahl Aktivieren Sie im Attributbereich das Ankreuzfeld Nummerierung fortsetzen, um die Nummerierung aus einem vorherigen Abschnitt fortzusetzen. Andernfalls beginnen die Seitenzahlen für diesen Abschnitt bei 1. Ändern Sie den Attributwert für Stil, um z.B. zwischen arabischen und römischen Zahlen zu wechseln.
Datum Zeigt an, wann die Dokumentation erstellt wurde.
Dateiname Zeigt den Namen der Datei an, die beim Exportieren der Dokumentation generiert wird, z.B. „Process_Handbook_Order-to-Delivery“.
Version Zeigt die Version der Prozessdokumentation an, z. B. 1.0.0.
Zuletzt geändert Zeigt das letzte Änderungsdatum an.
Text Schreiben Sie einen Text, den Sie in der Kopf- oder Fußzeile anzeigen möchten, in den Attributeditor.
Bild Hier können Sie ein Logo oder ein kleines Bild hinterlegen. Laden Sie das gewünschte Element hoch, oder wählen Sie es aus Ihrem Arbeitsbereich.

Beispielfußzeile

Die Konfiguration der Kopfzeile ist in der Testversion nicht möglich.

Kapitel und Abschnitte

Bevor Sie variable Elemente zum Inhaltsabschnitt hinzufügen können, müssen Sie ein Element des Typs Kapitel/Abschnitts hinzufügen.

Wenn Sie ein weiteres Kapitel in einem Kapitel ablegen, wird ein Unterkapitel angelegt. Wenn Sie ein Kapitel unter einem anderen Kapitel ablegen, wird ein neues Kapitel angelegt. Für den Fall, dass Sie keine aufwendige Kapitelstruktur benötigen, können Sie einfach ein Element vom Typ Pro Diagramm oder Ordnerstruktur platzieren. Diese Art Elemente stellt einen Container für Informationen auf Diagramm- und Elementebene dar. Kapitel und Unterkapitel können benannt werden und werden automatisch nummeriert und dem Inhaltsverzeichnis hinzugefügt.

Wenn Sie ein Kapitel hinzugefügt haben, können Sie statische Informationselemente platzieren. Diese Elemente benötigen keinen Container. Statische Informationen können im Attributbereich definiert werden und ändern sich nicht mit den Diagrammen, die ein Handbuch enthält.

Ein statisches Attribut kann beispielsweise ein Haftungsausschluss, eine Kapitelübersicht, ein Bild oder eine Tabelle sein. Sie können Text direkt in die Tabelle einfügen, indem Sie darauf doppelklicken. Beachten Sie, dass eine Tabelle eine Kopf- oder Fußzeile enthalten kann.

Durch Platzieren eines Elements vom Typ Seitenumbruch können Sie Seitenumbrüche erzwingen, zum Beispiel nach größeren Kapiteln.

Wenn Sie die Anzeige dynamischer Diagramminformationen konfigurieren, können Sie entweder ein Kapitel pro Diagramm mit dem Element Pro Diagramm verwenden oder mit dem Element Ordnerstruktur ein Kapitel pro Ordner erstellen (mit einem Unterkapitel für jedes Diagramm). In jedem Fall richtet sich die Reihenfolge der Diagramme nach der Ordnerstruktur.

  1. Erstellen Sie ein Kapitel, indem Sie ein Element vom Typ Kapitel/AbschnittElement aus dem Shape-Repository auf die Vorlage ziehen.
  1. Um dieses Kapitel in Unterkapitel zu unterteilen, ziehen Sie ein weiteres Element vom Typ Kapitel/Abschnitt darauf.
  2. In ein Kapitel können Sie verschiedene statische Elemente ziehen, deren Werte während der Modellierung der Vorlage festgesetzt werden. Diese Elemente benötigen keinen Container.
  3. Im Attributeditor können Sie zwischen dem Nummerierungsstil der Kapitel (arabische Zahlen (Standard), römische Zahlen oder Aufzählungszeichen) für den gesamten Abschnitt wählen. Sie können auch festlegen, ob das entsprechende Kapitel im Inhaltsverzeichnis aufgeführt werden soll und ob die Zahlen ein- oder ausgeblendet sein sollen.

Sie können dynamische Inhalte basierend auf den Diagrammen erstellen, für die eine Prozessdokumentation erstellt wurde. Dynamischer Inhalt wird im Element vom Typ Pro Diagramm oder Ordnerstruktur beibehalten.

Dynamisch erstellte Kapitel erhalten ein kleines Schleifen-Symbol auf der rechten oberen Ecke in der Vorlage. Sie können statische und dynamische Kapitel leicht kombinieren, indem Sie z.B. ein Element vom Typ Kapitel/Abschnitt auf ein Element vom Typ Pro Diagramm ziehen.

Beispielkapitel „Einleitung“

Ein Kapitel kann verschiedene enthalten. Beispiel: Das Kapitel „Einführung“ könnte ein Freitextelement als Einführungstext enthalten. Ziehen Sie ein Text-Element aus dem Abschnitt Statische Inhalte im Shape-Repository für ein Kapitel. Fügen Sie freien Text zur Einführungsvorlage hinzu.

Beispiel „Vollständige Übersicht über die einzelnen Diagramme“

Im folgenden Beispiel wird im Kapitel „Übersicht über die einzelnen Diagramme“ eine Grafik für alle Diagramme angezeigt:

  1. Ziehen Sie das Container-Element in das entsprechende Kapitel.

Für jedes Diagramm erstellt das Container-Element später einen neuen Abschnitt.

  1. Ziehen Sie das Element Diagrammbild aus dem Abschnitt Diagrammdetails in das Element vom Typ Pro Diagramm.
  1. Im Attributeditor können Sie einschränken, welche Diagrammtypen eingefügt werden sollen (wenn z.B. nur BPMN 2.0-Prozessdiagramme dokumentiert werden sollen, deaktivieren Sie alle anderen Diagrammtypen).

Diagrammdetails

Neben einer grafischen Darstellung können Sie zahlreiche weitere Informationen über das Diagramm als Ganzes darstellen, wie z.B. Diagrammattribute oder Modellierungselemente eines bestimmten Typs. Die Unterelemente geben an, welche spezifischen Attribute für jedes Vorlagenelement definiert werden können:

Element Beschreibung
Informationen über das Diagramm Zeigt eines der Diagrammattribute Autor, Diagrammtyp, Zuletzt geändert, Link, Pfad, Versionsnummer, Letzter Autor, Veröffentlichungsstatus, Veröffentlichungsdatum oder Autoren (alle Personen, die am Diagramm gearbeitet haben) an, die im Attributbereich ausgewählt werden können. Sie können mehr als ein Shape hinzufügen, um verschiedene Attribute anzuzeigen.
Diagrammgrafik

Erstellt eine Grafik des Diagramms. Folgende Attribute können definiert werden:

  • Drehen: Definiert, ob die Diagrammgrafik um 90 ° gedreht werden soll. Die Standardeinstellung „Automatisch“ dreht das Diagramm, wenn es zu groß ist.
  • Ausrichtung: Gibt an, in welche Richtung ein Diagramm gedreht werden soll.
  • Über mehrere Seiten verteilen: Um Diagramme in Originalgröße abzubilden, können sie mit dieser Option über mehrere Seiten verteilt werden.
Attribut auf Diagrammebene

Wählen Sie ein Attribut (oder mehrere bei „Mehrfachauswahl„) ausa, dessen Wert für jedes Diagramm dargestellt werden soll (z.B. die Prozessbeschreibung).

  • Attribut: Geben Sie an, welches Attribut im Browser dargestellt werden soll.
Prozessbeteiligte

Zeigt alle Rollen eines Diagramms an. Hier werden Pools/Lanes, zusätzliche Verantwortliche und Organisationen, die über einen Glossareintrag verknüpft sind, einbezogen.

  • Lanes im Diagramm: Geben Sie an, ob Lanes als Prozessbeteiligte gelten sollen.
  • Zusätzliche Prozessbeteiligte: Wählen Sie aus, welche Prozessbeteiligten (abhängig von ihrer RACI-Eigenschaft) in der Übersicht berücksichtigt werden sollen.
  • Pools nicht aufführen: Gibt an, ob Pools in die Übersicht mit einbezogen werden sollen.
Datenobjekte: Listet alle in einem Diagramm verwendeten Datenobjekte auf.
IT-Systeme Listet alle in einem Diagramm verwendeten IT-Systeme auf.
Prozessauslöser

Listet alle Startereignisse eines Diagramms auf.

  • Nur benannte Ereignisse einbeziehen: Gibt an, ob Ereignisse, die keinen Namen haben, als Prozessauslöser aufgeführt werden sollen.
Prozessergebnisse

Listet alle Endereignisse eines Diagramms auf.

  • Nur benannte Ereignisse einbeziehen: Gibt an, ob Ereignisse, die keinen Namen haben, als Prozessergebnisse aufgeführt werden sollen.
Verknüpfte Glossareinträge

Zeigt alle im Diagramm verlinkten Glossareinträge unabhängig von ihrer Kategorie an. Es werden sowohl Einträge, die über ein Diagrammelement verknüpft sind, als auch Verknüpfungen über eigene Attribute berücksichtigt.

  • Kategorien: Wählen Sie aus, aus welchen Kategorien Glossareinträge in die Übersicht aufgenommen werden sollen. Um bei der Listendarstellung die Übersichtlichkeit zu wahren, können Sie für jede dieser Kategorien eine Überschrift in Form eines Unterkapitels erstellen.
Änderungshistorie

Diese Übersicht zeigt alle Diagrammversionen mit Ersteller und Änderungskommentar an.

  • Limit: Im Attributeditor können Sie die maximale Anzahl der angezeigten Revisionen definieren. Der Standardwert ist 10.

Elementdetails

Informations-Shapes auf Elementebene erfordern eine andere Sortierung, da Diagrammelemente hier auf eine bestimmte Weise aufgelistet werden. Sie müssen zwischen einer Tabelle oder einer Listenansicht wählen. Wenn Sie eine Tabelle hinzufügen, wird für jede neue Information eine Spalte für die Tabelle hinzugefügt.

  1. Fügen Sie der Dokumentationsvorlage eine Tabelle mit Prozesselementen oder eine Liste mit Prozesselementen hinzu. Um das Layout später zu ändern, ändern Sie den Wert des Attributs Anzeigen als.
  2. Das neue Element fungiert als Rahmen, um elementbasierte Informationen anzuzeigen. Nun können Sie Inhalte in die Tabelle/Liste einfügen und ihre Attribute definieren.
  3. Standardmäßig werden die Spalten „Name“ und „Verantwortlich“ angelegt. Jetzt können Sie Elemente vom Typ „Elementdetails“ per Drag&Drop in die Tabelle/Liste einfügen. Für jedes neue Element wird eine Spalte hinzugefügt.

In der Listenansicht werden statt Spalten Unterelemente hinzugefügt, die Sie ebenfalls auswählen und bearbeiten können.

  1. Wenn Sie eine Spalte löschen möchten, wählen Sie sie aus, und klicken Sie in der Menüleiste des Editors auf die Drucktaste Löschen. Alternativ können Sie auch die Löschtaste auf Ihrer Tastatur verwenden.
  2. Wenn Sie ein Attribut auf Elementebene oder Attribut auf Elementebene (Mehrfachauswahl) ausgewählt haben, geben Sie jetzt eine Spaltenüberschrift (Attribut Titel im Attributeditor) an, und wählen Sie die Attribute aus, die angezeigt werden sollen.
  3. Klicken Sie im Attibuteditor auf die Drucktaste Bearbeiten. Wählen Sie in dem Dialog, der sich daraufhin öffnet, für jedes Modellierungselement das entsprechende Attribut aus. Die Elemente Prozessteilnehmer, Datenobjekte, IT-Systeme und Verwendete Glossareinträge geben Auskunft über das genannte Objekt zu den aufgeführten Elementen.
  4. Konfigurieren Sie das Erscheinungsbild und den Inhalt der Tabelle (bzw. Liste) im Attributeditor.

Elemente einer Tabellenspalte

Die folgenden Elemente können als Spalte in eine Tabelle gezogen werden:

Element Beschreibung
Attribut auf Elementebene Wählen Sie ein Attribut, dessen Wert für jedes Element im Diagramm aufgeführt wird. Ein Dialog wird geöffnet, in dem Sie Ihre Auswahl konfigurieren können.
Attribut auf Elementebene (Mehrfachauswahl) Wählen Sie mehrere Attribute aus, deren Werte für jedes Element im Diagramm aufgeführt werden. Ein Dialog wird geöffnet, in dem Sie Ihre Auswahl konfigurieren können.
Prozessbeteiligte Fügen Sie eine Spalte ein, die die Prozessbeteiligten des Elements anzeigt (Organisationen, Abteilungen oder weitere Beteiligte).
Datenobjekte: Fügen Sie eine Spalte ein, die die Datenobjekte angezeigt, die mit dem Element verbunden sind.
IT-Systeme Fügen Sie eine Spalte ein, die die IT-Systeme anzeigt, die mit dem Element verbunden sind.
Verknüpfte Glossareinträge Fügen Sie eine Spalte ein, die alle Glossareinträge anzeigt, die mit dem Element verbunden sind.
Elementtyp Fügen Sie eine Spalte ein, die den Elementtyp anzeigt.

Die resultierende Tabelle könnte wie folgt aussehen:

Beispieltabellen

Beispiel: Elementübersichtstabelle

Beispielliste

Beispiel: Elementübersichtsliste

Beispiel für exportierte Tabelle

Diese Beispieltabelle enthält den Namen, die verantwortliche Rolle und die Dokumente, die mit den einzelnen Elementen des Diagramms verbunden sind:

Eine exportierte Elementübersichtstabelle

Tabellen-/ listenspezifische Attribute

Sie können die folgenden Eigenschaften einer Tabelle/Liste von Prozesselement-Shapes im Attributbereich konfigurieren:

  • Diagrammelementtypen: Wählen Sie für jede Modellierungssprache oder Notation die Elemente, die angezeigt werden sollen.
  • Nummeriert: Geben Sie an, ob die Elemente nummeriert werden sollen.
  • Unbenannte Elemente ignorieren: Geben Sie an, ob unbenannte Elemente ignoriert oder aufgelistet werden sollen.
  • Sortierung: Die Elemente können nach Diagramm und Prozessfluss oder alphanumerisch nach Elementtyp und Bezeichnung sortiert werden.
  • Anzeigen als: Wählen Sie zwischen Liste und Tabelle.

Wenn alle Sequenzflüsse nach einem Gateway Wahrscheinlichkeiten haben, werden die Sequenzflüsse nach Wahrscheinlichkeit sortiert.

Wenn nur einige Sequenzflüsse Wahrscheinlichkeiten haben, folgt die Sortierung zusätzlichen Regeln:

  • Wenn beide ausgehenden Sequenzflüsse Wahrscheinlichkeiten haben, dann wird der mit der höheren Wahrscheinlichkeit zuerst aufgeführt.
  • Wenn nur einer oder keiner Wahrscheinlichkeiten hat, dann wird die Positionierung ihres Zielelements auf der Zeichenfläche verwendet:
    • Das höher positionierte Element landet auf einer höheren Listenposition.
    • Wenn sich beide auf der gleichen Höhe befinden, dann wird das Element, das sich in der Zeichenfläche weiter links befindet, in einer höheren Position aufgeführt.
    • Wenn keiner der Sequenzflüsse ein Zielelement hat, werden ihre IDs verglichen, um ein konsistentes Verhalten sicherzustellen.

Definieren mehrerer Sprachen für Vorlagen

Es ist möglich, mehrere Sprachen für Diagramme in SAP Signavio Process Manager zu definieren. Diese Funktion steht auch für Vorlagen zur Verfügung.

Wenn für Ihren Arbeitsbereich mehrere Sprachen definiert sind, können Sie über eine Dropdown-Liste in der oberen rechten Ecke des Vorlageneditors die Sprache des Vorlageninhalts ändern.

Elemente, die in der ausgewählten Sprache nicht verfügbar sind, werden farblich hervorgehoben. Indem Sie auf den Titel klicken, können Sie sie übersetzen.

Die Ausgangssprache wird im Attributeditor angezeigt. Sie können die Übersetzung der Elemente hier vornehmen.

Wenn die Vorlagen in mehreren Sprachen definiert wurden, können Sie vor jedem Erstellen einer neuen Prozessdokumentation die gewünschte Sprache auswählen.